Meine Themen

Aus meiner persönlichen Entwicklung haben sich für mich Schwerpunkte abgeleitet. Zu meinen Schwerpunkten habe ich für mich Visionen entwickelt, denn ich bin der Meinung: Politik muss eine Vorstellung vom "guten Leben" haben und jede einzelne Entscheidung konsequent daran messen. Meine Gradmesser sind: 

Gleiche Chancen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Einkommensverhältnissen

Meine Vision: Wir leben in einer geschlechtergerechten und antirassistischen Gesellschaft, in der alle ihre Qualitäten einbringen können. Egal wo oder als wer sie geboren sind.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ So steht es in Artikel 3 unseres Grundgesetzes. Und: „Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Aber: von einer echten Gleichstellung zwischen Männern und Frauen sind wir in Deutschland leider noch weit entfernt.

Ich setze mich für eine echte Gleichberechtigung ein, damit Themen wie Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen endlich unabhängig vom Geschlecht fair geregelt werden können.

Und mal ehrlich: Müssen wir im Jahr 2017 noch sexistischer und insgesamt diskriminierender Werbung in unserer Gesellschaft dulden? Müssen alle Produkte für Mädchen pink angemalt und für Jungs cool gemacht werden? Das ist quatsch.

Ich kämpfe für die freie Entfaltungsmöglichkeit meiner Kinder ohne, dass sie einem klassischen Rollenbild entsprechen müssen.

Denn nur in einer gleichgestellten Gesellschaft können wir alle einfach Menschen sein. Gerade das Thema Gleichstellung ist in diesen Tagen bedroht und wird nur von den Grüne ernsthaft und andauernd verteidigt.

Bewegungsfreiheit mit mehr Platz, sauberer Luft und sicheren Verkehrswegen für alle

Meine Vision: Der Mensch steht bei der Verkehrs-Planung im Mittelpunkt. Straßen sind Begegnungsflächen, die zum Verweilen einladen. Das Fahrrad und der ÖPNV sind für viele Bürger*nnen die bevorzugten Mobilitätsalternativen und die meisten Menschen haben kein eigenes Auto mehr. Parkflächen wurden immer mehr reduziert, stattdessen ist Platz für Bäume, Bänke und gute Fahrradabstellanlagen entstanden. Lastenräder fahren überall. Handwerksbetriebe transportieren ihr Werkzeug damit, Eltern ihre Kinder, Geschäfte ihre Waren. Auf den Straßen ist LEBEN.

Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die immer und als erstes den Menschen in den Mittelpunkt stellt. ÖPNV, Rad- und Fußverkehr müssen verstärkt die bevorzugten Mobilitätsalternativen werden. Die Chancen aus E-Mobilität und autonomen Fahren müssen wir konsequent nutzen.

Ich setze mich als Geschäftsstellenleiterin des ADFC Hannover für eine nachhaltige und umweltgerechte Mobilität ein.

Autobesitz insbesonder in den Städten muss Car-Sharing weichen. Die reflexartige Bevorzugung des Autos darf nicht länger die Lebensqualität der Menschen vor Ort einschränken.

Mein Ziel ist eine zukunftsorientierte Mobilität, die vorhandene Vorgaben zur Luftreinheit einhält, keine Toten mehr zulässt, Lärmbelästigung mindert und last but not least unsere Städte und Dörfer lebenswerter macht.

Nur mit einer echten Verkehrswende können wir unser Klima schützen. Wir brauchen eine attraktive Preispolitik für den ÖPNV, eine gute Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel, eine sichere und komfortable Radinfrastruktur und für die Menschen verträgliche Geschwindigkeiten. So werden Menschen umsteigen und ihre neue Mobilität positiv erleben.

Gleiches Gewicht für die Grundbedürfnisse aller Menschen

Meine Vision: Wir nehmen uns nicht mehr, als unsere Erde verträgt und schaffen weltweite Gerechtigkeit: zwischen den heute lebenden Menschen und zwischen den Generationen.

Ich möchte für einen Umweltschutz und eine gerechtere Welt werben, der im eigenen Haushalt beginnt. Ausbeutung und Umweltkatastrophen, Kriege und Terror stehen immer in einem weltweiten Zusammenhang. Sie haben aber auch ganz konkret mit unserem eigenen Handeln zu tun.

Wir brauchen dringend und schnell einen anderen Umgang mit dem wichtigsten was es für uns Menschen gibt: den erhalt unserer Lebensgrundlage. Die Erde wird an unserem Handeln nicht zugrunde gehen, aber die Menschheit sehr sicher.

Ich möchten mit meinem Handeln dafür sensibilisieren und mit meinem politischen Engagement Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sich mehr Menschen bewusster Verhalten und ihren Teil der Verantwortung übernehmen.

Ziele wie Zero-Waste oder Plastik-Vermeidung, gesunde und nachhaltige Ernährung oder der intelligenten Umgang mit Energie müssen stärker in den Fokus der Politik und der Gesellschaft rücken.

Wenn Supermarktketten die Plastiktüten abschaffen oder Kaffee-Ketten den mitgebrachten Mehrwegbecher mit einem Preisnachlass honorieren, gewinnen die Unternehmen und die Gesellschaft langfristig.