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Parlamentskreis Fahrrad im Bundestag: Fahrradfreundliche Konzepte vor Ort schnell umsetzen

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Swantje Michaelsen

2 min Lesezeit

27. März 2024

Viele Kommunen möchten fahrradfreundlicher werden und sichere Radwegenetze vor Ort schaffen. Anknüpfend an städtebauliche Leitbilder wie "gesunde Stadt" oder "Stadt der kurzen Wege" haben sie Konzepte entwickelt, mit denen der Rad- und Fußverkehr gefördert werden soll.

Oft stehen Kommunen aber bei der Umsetzung dieser Konzepte aufgrund von Fachkräftemangel, begrenzten finanziellen Ressourcen und bürokratischen Hürden vor großen Herausforderungen.

Bei der Sitzung des Parlamentskreises Fahrrad im März stand im Mittelpunkt, wie die Umsetzung fahrradfreundlicher Konzepte angesichts dieser Herausforderungen dennoch gelingen kann. Als Referentin konnte Christine Fuchs, Vorstand der AGFS NRW (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.) gewonnen werden.

Mit ihr haben die Abgeordneten sich darüber ausgetauscht, welche städtebaulichen Leitbilder und Konzepte von den Kommunen verfolgt werden und wie diese mit pragmatischen Maßnahmen zügig vor Ort umgesetzt werden können. Ziel der AGFS ist es, dass Kommunen ein erlebbares, durchgängiges Radwegenetz in kurzer Zeit errichten können.

Wichtige Formate zur Unterstützung der Kommunen sind Planungswerkstätten, Sprechstunden oder auch landesspezifische Arbeitshilfen. Derzeit erarbeitet die AGFS NRW unter anderem eine lose Blattsammlung mit praxisorientierten Anleitungen, die Beispiele und Lösungen hierfür kommen aus den Kommunen.

Und so zeigt sich: In der AGFS unterstützen sich die Kommunen gegenseitig (und machen sich Mut!).

Ähnliche Formate gibt es auch in anderen Bundesländern, so dass es sich für alle Kommunen lohnt, einer AGFS oder AGFK beizutreten.